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© 2008 ASB LV THÜRINGEN

Aktivitäten / Seniorenbetreuung


Seniorenbetreuung

 

Pflege zu Hause

Gut betreut sein und trotzdem zu Hause wohnen: Die Erfüllung dieses Wunsches vieler älterer, behinderter und kranker Menschen wird durch die ambulanten Pflegedienste des ASB möglich.

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegedienste kommen zu den hilfsbedürftigen Menschen nach Hause, um beispielsweise Spritzen und Medikamente zu geben, Verbände zu wechseln, bei der Körperpflege zu helfen oder auch Bewegungsübungen mit ihnen zu machen. Die meisten Pflegedienste verleihen auch Hilfsmittel, wie z.B. Badewannenlifter, mit denen ein Pflegebedürftiger leicht in die Badewanne hinein- und wieder herausgehoben werden kann. Sie bieten auch Wohnraumberatung an. Bei eingeschränkter Bewegungsfähigkeit genügen manchmal kleine Veränderungen, um die vertraute Wohnung an die veränderten Bedürfnisse der Bewohner anzupassen. Die Pflegedienste sind dafür da, sowohl dem hilfs- bedürftigen Menschen als auch seinen Angehörigen das Leben unter schwierigen Umständen zu erleichtern - mit einem Leistungsangebot, das Menschen unterstützt, so eigenständig wie möglich zu leben.

Diese Dienste sind natürlich nicht kostenlos. In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse bzw. seit der Einführung der Pflegeversicherung auch die Pflegekasse die Kosten. Bei allen dafür notwendigen Schritten kann man sich von den Pflegediensten des ASB beraten lassen.


Hilfe für pflegende Angehörige

Für Menschen, die ihre Angehörigen selbst pflegen, bieten die ASB-Pflegedienste regelmäßig Kurse an, in denen pflegerisches Grundwissen und Techniken wie z.B. rückenschonendes Heben vermittelt werden. Außerdem springt der Pflegedienst ein, wenn die Angehörigen einmal krank sind oder in den Urlaub fahren wollen. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim ASB in Ihrer Nähe.

 

Altenpflegeheime

Wer sein Leben nicht mehr allein meistern kann, wer ständig Pflege und Betreuung braucht, ist in einem Altenpflegeheim des ASB gut und sicher aufgehoben. Hier erledigen andere die alltäglichen Pflichten, die längst zur Last geworden sind. Qualifizierte, gut ausgebildete Fachkräfte stehen rund um die Uhr für die alten Menschen zur Verfügung: Sie kümmern sich darum, dass die Be- wohnerinnen und Bewohner ihre körper- lichen und geistigen Fähigkeiten behalten oder wieder zurückgewinnen. Auf dieses Ziel ausgerichtet sind auch die Räum- lichkeiten in den ASB-Altenpflegeheimen. Dazu gehören z.B. Pflegebäder und Gymnastikräume ebenso wie Räume für Therapie und Freizeitgestaltung. Zu den Freizeitangeboten in den ASB-Altenpflegeheimen zählen u.a. Spaziergänge, Basteln, Malen und gesellige Spiele. Vom Arzt ihres Vertrauens können sich die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin behandeln lassen. In einzelnen ASB-Altenpflegeheimen wird die Pflegeform "Hausgemeinschaft" praktiziert. In diesen Hausgemeinschaften leben zwischen acht und zwölf Menschen in familiärer Atmosphäre zusammen. Der zentrale Bereich ist die großzügig angelegte Wohnküche. Wo immer es möglich ist, beteiligen sich die Senioren an der Hausarbeit, zum Beispiel beim Kochen.

Grundsätzlich verbindet der Arbeiter-Samariter-Bund seine Einrichtungen für ältere Menschen mit verschiedenen ambulanten sozialen Diensten. Deshalb können die ASB-Angebote für Senioren immer auf den Grad der individuellen Hilfsbedürftigkeit abgestimmt werden.

Weitere Informationen über Altenpflegeheime gibt Ihnen der ASB in Ihrer Nähe. Hier erhalten Sie auch Hinweise zu den Kosten des Aufenthalts in der Stationären Altenhilfe. Die pflegebedingten Aufwendungen trägt die Pflegekasse, die Finanzierung der Unterkunft und Verpflegung übernimmt der Heimbewohner selbst.

Hausnotruf

Leider passiert es immer wieder, dass allein lebende Menschen im Notfall ohne Hilfe bleiben, weil sie sich nicht rechtzeitig bemerkbar machen können. Ihnen bietet der Hausnotruf des ASB eine große Sicherheit. Auch Angehörigen, die nicht immer rechtzeitig zur Stelle sein können, kann viel von ihrer Sorge genommen werden.

Hausnotrufteilnehmer bekommen vom ASB ein Zusatzgerät zum Telefon und einen kleinen Apparat, den so genannten Funkfinger. Im Notfall brauchen sie dann nur auf diesen Funkfinger zu drücken und sofort wird die Sprechverbindung zur ASB-Hausnotrufzentrale hergestellt - auch mitten in der Nacht. Das funktioniert auch, wenn das Telefon in einem anderen Raum steht, der Hausnotrufteilnehmer sich im Garten, im Keller oder unter der Dusche befindet - Voraussetzung ist nur, dass er den Funkfinger immer am Körper trägt.

Sobald den ASB ein Notruf erreicht schicken wir sofort die Hilfe, die gebraucht wird: Den Pflegedienst, eine Person des Vertrauens, einen Arzt oder auch den Rettungsdienst. Daüber hinaus bieten die meisten ASB-Hausnotrufdienste eine Reihe von Zusatzleistungen an, die das Hausnotrufgerät zu einer vielseitigen Hilfe machen.

Ein Handsender ermöglicht die Annahme eines Telefongespräches vom Sessel aus. Ein Lautsprecher kann so programmiert werden, dass für Menschen mit Hörschwäche genau die richtige Lautstärke erreicht wird. Einbruch- und Feuermelder können an das Hausnotrufgerät angeschlossen werden. Der Teilnehmer kann an die pünktliche Medikamenteneinnahme erinnert werden oder sich über das gesamte Spektrum der Alten- und Behindertenhilfe beraten lassen.




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